Dash-Button von Amazon wird nun zum Rechtsstreit

Dash-Button von Amazon wird nun zum Rechtsstreit

Der kürzlich eingeführte Dash-Button des Online-Großhändlers sorgte unter Verbrauchern für großen Wirbel. Damit ist es nun möglich, ein bestimmtes Produkt unter einem im Haushalt montierten Knopf zu speichern. Wird dieser gedrückt, so gilt dies als Bestellung des gespeicherten Produktes und es wird geliefert. Dabei ist für den Kunden selbstverständlich nicht ersichtlich, wie teuer das Produkt oder der Versand ist. Diese Informationen werden erst in einer Bestellbestätigung aufgeführt.

Die Verbraucherzentrale NRW mahnte Amazon wegen diesen Verstößen gegen die gesetzlichen Informationspflichten ab, erhielt jedoch keine Reaktion darauf und möchte nun ein gerichtliches Verfahren einleiten. Problematisch in diesem Zusammenhang sei vor allem, dass sich Amazon in den Nutzungsbedingungen das Recht einräumt, die Produkt- und Versandpreise jederzeit unbegrenzt zu erhöhen.

Michael Kunze

Sonntag, 18. September 2016|Zivilrecht|